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Leserbrief von Søren-Ole Gemski

Dank der Berichterstattung der MOZ vom 7.12.11 (Seite 13) wissen wir es nun ganz genau. Antifaschismus geht im Jugendamt des Landkreises Barnim gar nicht! Wenn sich der Bernauer Jugendklub Dosto eindeutig antifaschistisch positioniert und schon beim Entree seiner Internetseite daran keinen Zweifel lässt, so ist das für Frau Dankert vom Barnimer Jugendamt ein hinreichender Grund mit der Streichung der finanziellen Mittel für den Jugendklub zu drohen. Wie bigott oder politisch blind muss man eigentlich sein, um sich derartig in die Machenschaften von rechtspopulistischen Kreisen einspannen zu lassen? Während die bundesrepublikanische Gesellschaft mit Entsetzen die Aufklärung einer rechtsradikalen und terroristischen Mordserie registrieren muss und dabei ständig neue über Jahre andauernde Ermittlungspannen zutage treten, wird im Barnim ein linker Jugendklub gejagt, der sich im Frühjahr 2010 bei der Verhinderung eines Neonaziaufmarsches in Bernau verdient gemacht hat.

Das, sehr geehrte Frau Dankert, geht gar nicht!

Søren-Ole Gemski

"Solidarität mit dem DOSTO" von den Falken Brandenburg

Bereits seit geraumer Zeit ist das Dosto einer Hetzkampagne durch den
Stadtverordneten Peter Vida ausgesetzt, der mit haltlosen Anschuldigungen die
erfolgreiche Jugendarbeit im Dosto zu diskreditieren sucht. Darüber hinaus
betreiben Vida und seine Fraktion der Unabhängigen die Streichung der
öffentlichen Zuschüsse für die Jugendeinrichtung, deren pädagogischer und
politischer Ansatz mit ihrem Weltbild nicht vereinbar ist. Räume, in denen
sich Jugendliche frei entfalten können und in denen Rassismus,
Antisemitismus und menschenfeindlichem Gedankengut ein klare Absage erteilt
wird, sind von den Herren Vida und Valentin nicht erwünscht.

Das Dosto betreibt seit vielen Jahren ein engagierte und erfolgreiche
Jugendarbeit, die weit über Bernau und den Landkreis Barnim hinausstrahlt.
Das Dosto steht für eine demokratische linke Jugendkultur und für eine
Zivilgesellschaft wie es sie in Brandenburg noch viel mehr bräuchte. Der
persönlich motivierte Feldzug der Fraktion der Unabhängigen gefährdet
demokratische Jugendarbeit nicht nur in Bernau sondern ist ein Angriff auf
all diejenigen, die sich in Brandenburg autoritärem und rechtem Gedankengut
entschlossen in den Weg stellen und durch ihre engagierte Arbeit,
Jugendliche stark machen gegen rechte Ideologie und Argumentationsmuster.

Wir fordern die Fraktion der Unabhängigen auf, die Kampagne gegen das Dosto
umgehend einzustellen und sich beim Trägerverein, beim Haus und bei den
Jugendlichen öffentlich zu entschuldigen. Wir sind solidarisch mit den

Solidaritätsbekundung des Projekthofs Wukania

Eine demokratische Gesellschaft lebt von und durch die Auseinandersetzungen, die in ihr geführt werden. Nur engagierte und Einmischung aller gesellschaftlichen Kräfte ermöglichen eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Uns liegt, genau wie dem biF e.V., eine gerechte, gleichberechtigte Gestaltung der Gesellschaft am Herzen.

Nun ist der biF e.V. und der durch ihn geführte Jugendtreff Dosto aber nicht durch seine gute Arbeit in den Schlagzeilen, sondern muss sich gegen eine Kampagne durch den Kommunalpolitiker Peter Vida wehren.

Wir haben die Vorwürfe und sein Vorgehen aufmerksam verfolgt und können nur feststellen, dass hier durch die Tagespresse und durch Herrn Vida in den Gremien der Kommunalpolitik haltlose und völlig unbewiesene Vorwürfe immer wieder wiederholt wurden.

Der daraus entstandene Imageschaden, ist nur schwer wieder gutzumachen.

Die Gleichsetzung der verschiedenen Gruppen, Initiativen und UnterstützerInnen ist nicht zulässig. Nur, weil inhaltliche Positionen einander ähneln und auf einige Gemeinsamkeiten hingewiesen wird, kann und darf nicht auf eine Gleichsetzung oder gar gegenseitige Verantwortung geschlossen werden. Eine „Sippenhaft“ durch eine pure Verlinkung ist weder rechtlich noch politisch tragbar.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier mittels polemischer Verleumdung ein engagiertes und zugegebenermaßen eventuell auch unbequemes Projekt diffamiert werden soll.

Linksjugend ['solid] Brandenburg solidarisiert sich mit dem Jugendtreff Dosto

- Linke Freiräume verteidigen -

Seit einiger Zeit fahren Peter Vida und Dr. Frank Valentin (beide „Unabhängigen“) eine politisch motivierte Hetzkampagne gegen das Dosto. Ihr Problem mit dem Dosto und deren Träger besteht darin, dass es sich für sie dabei nicht um einen „normalen“ Jugendklub handelt, sondern um einen selbstverwalteten Jugendklub mit linkem Selbstverständnis. Das Anliegen der beiden Herren liegt darin, die gute langjährige Jugendarbeit des Dostos zu diffamieren, indem sie mit einer konstruierten Argumentation in der Stadtverwaltung Bernau und demnächst auch im Kreistag Barnim dafür plädieren, die Gelder zu streichen.

Wir fordern die Fraktion der Unabhängigen, insbesondere Peter Vida und Dr. Frank Valentin auf, ihre Hetzkampagne einzustellen und sich bei dem BiF e.V. und den Jugendlichen des Dostos für ihren persönlichen Kleinkrieg zu entschuldigen. Jugendarbeit ist ein bedeutender Bestandteil einer jeden Kommune, besonders wichtig sind für uns Freiräume, in denen sich Jugendliche frei entfalten können. Heute ist es für junge Menschen bleibt es in der kapitalistischen Gesellschaft verwehrt, selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten. Im Rahmen von selbstverwalteten Projekten, wie dem Dosto, können die Beteiligten gemeinsam und demokratisch das Miteinander gestalten und so eine kleine Oase im Sachzwangmeer schaffen.

Aus diesem Grund fordern wir:
Hände weg vom Dosto!

Linke selbstverwaltete Projekte organisieren, ausbauen und verteidigen!

Solidaritätsbekundung der Alternativen Jugendliste Bernau (AJL)

Schockiert durch die reißerische Berichterstattung der Märkischen Oderzeitung und nicht enden wollender Äußerungen der Herren Peter Vida und Frank Valentin (beide „Unabhängige“) gegenüber des Jugendtreffs Dosto, sehen wir uns gezwungen unsere Eindrücke darzulegen.

Seit dem Herr Peter Vida am 28.09.2011 in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung sehr emotional behauptete, dass er und seine Familie von Jugendlichen des Dostos verfolgt und bespitzelt werden überschlagen sich die Ereignisse. Nicht nur, dass er und andere Einzelpersonen wie Herr Frank Valentin weiter behaupteten im Dosto werden städtische Gelder veruntreut, nein, mittlerweile werden angeblich auch Gläubige von Jugendlichen des Dostos verunglimpft und gar bedroht. Zeitgleich wird versucht mit Hilfe der örtlichen Presse und im Internet ein schreckliches, angsteinflößendes Bild des Jugendtreffs bei den Bürgern Bernaus und in der Region zu zeichnen.

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