Weblog von dosto-hp

Sicht einer Angestellten

Katrin Schudde arbeitet seit 7 Jahren im Jugendklub Dosto. Sie kann auf eine lebendige vielfältige Jugendarbeit im Jugendklub zurückblicken und präsentiert Ausschnitte ihrer Arbeit.

Sie erklärt:

Die rechtlichen Grundlagen unsere Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit bildet das KJHG / SGB VIII. Frau Schudde zitiert den §1. Hier heißt es:

"Ziel ist es die persönliche und soziale Entwicklung junger Menschen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu fördern". "Mädchen und Jungen sollen gleichberechtigt zur Selbstbestimmung befähigt werden und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement angeregt und hingeführt werden".

Diese Ziele in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen werden kontinuierlich verfolgt.

Die Bildpräsentation zeigte Ausschnitte der vielfältigen Jugendarbeit:

  • Ehrenamtlichen Reise
  • Kreativprojekte mit Kindern und Jugendlichen
  • Inspirationen der Feuershowgruppe Woush
  • Spiele mit Kindern und Jugendlichen
  • Ausschnitte des letzten Hoffestes/ Kinderschminken, Seifenblasen, Graffiti
  • alljährliche Beteiligung am Hussitenfest
  • gemeinsames Essen
  • Ausschnitte aus den Mädchenprojekten
  • Gartenprojekt mit Jungen
  • Do it yourself Projekt; Reparieren und kreatives Gestalten der Holzbänke

Erklärung der Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt in Bernau

Wir sind zutiefst erschüttert über die Anschuldigungen, die derzeit
gegen den Jugendklub Dosto und seinen Trägerverein erhoben werden. Die Kontakt und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt ist 1998 unter anderem durch das Engagement von Jugendlichen aus dem Dosto ins Leben gerufen worden. Der Jugendtreff hat mit seiner politischen Arbeit, z.B. mit der Initiative “Aktion Noteingang” in Bernau und bundesweit eine wichtige Diskussion zu Themen der Diskriminierung und des Rassismus angestoßen. Wir schätzen den partizipatorischen Ansatz des Jugendtreffs sehr. Eine zeitlang stellte der Verein uns Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen wir Flüchtlinge beraten konnten.

Das Dosto unterstützt uns bis heute in unserer Arbeit und beteiligte
sich aktiv bei der letzten Spendensammelaktion, nachdem die
Fensterscheibe der jüdischen Gemeinde Anfang dieses Jahres zu Bruch
ging. Das Engagement des Klubs gegen Rassismus und Antisemitismus
lässt sich seit Jahren zurückverfolgen.

In unseren Augen ist das eine politische Kampagne, die nichts mit der
inhaltlichen Arbeit des Klubs zu tun hat, sondern von persönlichen
Motiven getragen ist und auf dem Rücken eines für Bernau sehr
wichtigen gesellschaftlichen Akteurs ausgetragen wird. Wir appelieren
an die demokratischen Kräften der Stadt Bernau die richtigen Worte zu
finden und die jahrelange wertvolle ehrenamtliche Arbeit des
Trägervereins vor populistischen Angriffen zu schützen. Die Frage ist,

DOSTO besuchte SPD Bernau

Einige Aktive des DOSTOs und Verantwortliche des biF e.V trafen sich am 07.11. mit der Fraktion der Bernauer SPD, dem Vorstand der SPD und den Barnimer Jusos. Die Sozialdemokraten gaben uns die Gelegenheit, die Vorkomnisse aus unserer Sicht zu erklären und im gemeinsamen Gespräch Vorwürfe gegen das Dosto auszuräumen. Die Mehrheit der anwesenden Sozialdemokraten zeigte Verständnis für unsere Situation, die Barnimer Jusos bekundeten weiterhin offen ihre aktive Solidarität.

Natürlich gab es von einigen SPD-Mitgliedern konstruktive Kritik. Anregungen für unsere weitere Arbeit nehmen wir aber gerne an. Wir
bedanken uns bei der SPD Bernau und bei den Jusos für die Zeit, die sie uns zur Verfügung gestellt haben und für die Aufmerksamkeit und ihr Interesse.

Wir wünschen uns für die Zukunft eine weitere gute Zusammenarbeit, wie mit allen anderen demokratischen Parteien die uns so offen empfangen haben.

In den letzten Wochen fanden Gespräche mit den demokratischen Fraktionen der Bernauer Stadtverordnetenversammlung und dem Bürgermeister statt. Unsere PM "Dosto besuchte Fraktionen" vom 28.10.2011

Leitbild der Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V./ Jugendtreff DOSTO

Hier geht es zum Leitbild: Klick.

Solierklärung der Bernau Punkrock League

Wir kritisieren den Versuch von Herrn Peter Vida und seiner Fraktion das Dosto in Verbindung mit Extremismus und Aufrufen zu Gewalt zu bringen.

Derartige Vorwürfe entbehren jeder Grundlage! Stattdessen engagiert der Verein sich seit vielen Jahren in der Region und bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten sich in verschiedensten Richtungen (DoItYourself, Kochen, Bandprojekte etc.) auszuprobieren. So ermöglichen sie einen Zugang zu Instrumenten und Proberäumen, bieten Gitarrenunterricht an und ganz besonders positiv sehen wir die Bereitstellung des Konzertraumes. So können Jugendliche sich auch im Organisieren und Durchführen von Veranstaltungen (egal ob Punkkonzert, Technoparty oder akustischer Liederabend) versuchen. Die Eltern dieser Jugendlichen sind bestimmt nicht böse über dieses in Bernau einmalige Angebot (seit Schließung des Gurkenwassers in Bernau Friedensthal) da diese Erfahrungen nun nicht in der heimischen Garage gesammelt werden müssen. Gerade in diesem Alter sind die Geschmäcker ja bekannterweise stark unterschiedlich.
So haben viele Bands die uns heute in Bernau und auch bundesweit zu verschiedensten Anlässen mit ihrer Musik erfreuen ihre erste Schritte in genau solchen geschützten Räumen gemacht wie sie dieser Club bietet.

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