Dosto-Konzept öffentlich diskutiert - Fazit: Dosto hat seine Hausaufgaben gemacht! Verwaltung, so nicht!

Auf Einladung des Jugendtreff diskutierten am 1.11.05 Stadtverordnete und 'berufene Bürger' des Jugendausschusses, VertreterInnen des Trägers bif e.V., Mitarbeiter und Jugendliche des Jugendtreff Dosto sowie der stellvertretene Bürgermeister und Eltern über die konzeptionelle Neugestaltung der Jugendarbeit des Dosto in einem neuen Gebäude.

Mit Wohlwollen und Anerkennung wurde die fachliche und engagierte Arbeit der Jugendlichen, Ehrenamtlichen und Angestellten zur Kenntnis genommen, die ein rundes und ausgewogenes Konzept vorstellten.

Danach wartete der stellvertretene Bürgermeister mit einem Grundrissplan auf, den er fälschlicherweise 'Konzept der Verwaltung' nannte, um seine Vorstellungen über die Nutzung des Gebäudes darzulegen. Er lehnte es ab, auf inhaltliche Fragen über Jugendarbeit einzugehen.

Von allen Seiten wurde angemerkt, wie mangelhaft und an den Bedürfnissen und Interessen des Jugendtreff Dosto vorbeigehend der Vorschlag der Verwaltung ist. Aus diesem Grund wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe, bestehend aus VertreterInnen des Trägers und Jugendtreffs, der Verwaltung sowie Baufachleuten/Architekten, beauftragt die nun folgende Planung und Umsetzung des Projektes im Dialog aller Beteiligten weiterzuführen.

Eines muss klar sein: Ein neues Gebäude für den Jugendtreff muss ein in sich sinnvolles und zukunftsicherndes Konzept ermöglichen. Das alte Dosto in neuen Mauern nützt niemandem.

Alle Interessierten sind aufgerufen, den weiteren Planungsprozess kritisch und aufmerksam zu verfolgen. Keine Durchsetzung von Verwaltungsinteressen auf Kosten und zu Lasten von Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit!