"Solidarität mit dem DOSTO" von den Falken Brandenburg

Bereits seit geraumer Zeit ist das Dosto einer Hetzkampagne durch den
Stadtverordneten Peter Vida ausgesetzt, der mit haltlosen Anschuldigungen die
erfolgreiche Jugendarbeit im Dosto zu diskreditieren sucht. Darüber hinaus
betreiben Vida und seine Fraktion der Unabhängigen die Streichung der
öffentlichen Zuschüsse für die Jugendeinrichtung, deren pädagogischer und
politischer Ansatz mit ihrem Weltbild nicht vereinbar ist. Räume, in denen
sich Jugendliche frei entfalten können und in denen Rassismus,
Antisemitismus und menschenfeindlichem Gedankengut ein klare Absage erteilt
wird, sind von den Herren Vida und Valentin nicht erwünscht.

Das Dosto betreibt seit vielen Jahren ein engagierte und erfolgreiche
Jugendarbeit, die weit über Bernau und den Landkreis Barnim hinausstrahlt.
Das Dosto steht für eine demokratische linke Jugendkultur und für eine
Zivilgesellschaft wie es sie in Brandenburg noch viel mehr bräuchte. Der
persönlich motivierte Feldzug der Fraktion der Unabhängigen gefährdet
demokratische Jugendarbeit nicht nur in Bernau sondern ist ein Angriff auf
all diejenigen, die sich in Brandenburg autoritärem und rechtem Gedankengut
entschlossen in den Weg stellen und durch ihre engagierte Arbeit,
Jugendliche stark machen gegen rechte Ideologie und Argumentationsmuster.

Wir fordern die Fraktion der Unabhängigen auf, die Kampagne gegen das Dosto
umgehend einzustellen und sich beim Trägerverein, beim Haus und bei den
Jugendlichen öffentlich zu entschuldigen. Wir sind solidarisch mit den
Verantwortlichen des Dosto und hoffen, dass sie bald wieder die Zeit haben
ihr erfolgreiches Engagement fortzusetzen und nicht mehr lange Abwehrkämpfe
solcher Art führen müssen.