Der Jugendtreff DOSTO:
Der Jugendklub DOSTO sah sich in den letzten Wochen vermehrt Anschuldigungen und ungerechtfertigten Vorwürfen ausgesetzt, die wir nicht unkommentiert lassen wollen.
Der Jugendklub DOSTO engagiert sich seit vielen Jahren sozialpädagogisch, kulturell und auch jugendpolitisch in Bernau. Das DOSTO, in Trägerschaft des bif e.V., gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich durch politische, kulturelle oder künstlerische Aktivitäten in das gesellschaftliche Leben der Stadt einzubringen. Wir bieten einen Freiraum für Jugendliche und junge Erwachsene, emanzipatorische und partizipatorische Projekte unkompliziert umzusetzen. Unsere Gesellschaft lebt von aktiver Beteiligung und wir laden Jugendliche ein, sich aktiv in gesellschaftliche Gestaltungsprozesse einzubringen.
Alles lesen: Stellungnahme des DOSTOs vom 15.10.2011
Inh.: Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V.Alles lesen: Bitte um finanzielle Unterstützung vom 22.11.2011
Konto: 3409576311
BLZ: 17052000
Bank: Sparkasse Barnim
20) Am 21.11.2011 besuchte der Verein, Jugendliche des Jugendtreff DOSTO und dessen Angestellten den Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport (A4) der Stadt Bernau. Sarah Bergmann, eine jahrelange Besucher_in des DOSTO, berichtete aus ihrer persönlichen Sicht. Sie legte dar, was für sie das Aufwachsen im Jugendtreff DOSTO bedeutete: "Das Dosto war und ist ein Ort an dem ich mich zu Hause fühle. Ich habe dort mit die beste Zeit meines Lebens verbracht, auf Konzerten, den Hoffesten, der Street-Parade oder bei Selbstverteidigungsseminaren.", schilderte sie. Ein Vorstandsmitglied des biF e.V., Christin Jänicke, beschrieb die Struktur des Vereins und dessen Leitbild. Als wichtige Punkte wurden hier herausgestellt: Jugendliche, die den Jugendclub besuchen und sich engagieren, sich oftmals innerhalb des Vereins organisieren. Die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit basiert auf dem Leitbild des biF e.V. und dem gesetzlichen Rahmen, der durch das KJHG bestimmt wird. Auch eine der Angestellten, Katrin Schudde, brachte einen Beitrag und stellte die Projekte des DOSTOs und deren Besucher_innen vor. Wir stellen allen Leser_innen die Beiträge zur Verfügung:Alles lesen: Chronik der Vorwürfe (wird fortlaufend aktualisiert)
1. Sicht einer Besucherin
2. Sicht des Vorstandes
3. Sicht einer Angestellten
Wir hatten die Möglichkeit unsere Arbeit vorzustellen, die Verantwortlichkeiten darzustellen und konnten auf Fragen zu unserer Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit eingehen. Auf die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Stadtverordneten Peter Vida, wurden von uns in dieser Sitzung keine Aussage getroffen, da diese nicht zur Jugendarbeit gehört. Die Vorwürfe von Herrn Vida sehen wir als falsche Behauptungen, gegen die wir uns sowohl als Verein, als auch als Jugendclub wehren müssen. Ein Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung wurde von unserem Anwalt herausgeschickt.
Wir sind dankbar, dass wir angehört wurden und hoffen, weiterhin auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Fraktionen, Politiker_innen und Verwaltung der Stadt Bernau.
Am 23.11. veröffentlichte die MOZ den Artikel: "DOSTO scheidet die Geister".