Erklärung von Benjamin Köhler (Soziologe & langjähriger Dosto-Besucher)

Als langjähriger Befreundeter des Dostos bin ich sehr dankbar für die
integrative und nachhaltige Arbeit des Vereins sowie dem großen Engagement aller Mitarbeitenden.

Neben den regelmäßigen, von Jugendlichen selbst organisierten Workshops, Arbeitsgemeinschaften, Konzerten und anderen Veranstaltungen im Dosto selbst, schätze ich vor allem auch die Bereitschaft, zusammen mit örtlichen Schulen verschiedene Projekte zu den wichtigen Themen unserer Zeit, wie Migration, Rassismus oder auch Nationalsozialismus, auf den Weg zu bringen. Hier stellt das Dosto auch seinen unersetzbaren Wert für Bernau selbst unter Beweis und wirft als wichtiger Freizeit- und Diskussionsort immer wieder auch unbequeme Fragen auf. Beispielsweise fällt mir eine sehr lebhafte Diskussion im noch "alten" Dosto zum Thema Rechtsextremismus im Jahr 2003 ein, an dem auch der Bürgermeister Hubert Handke sich beteiligt hat. Unverständlich bleibt mir daher, wie persönliche Konflikte zwischen Politisch-Interessierten auf die Jugendarbeit des Dostos übertragen werden, aber auch wie befangen und voreingenommen die Märkische Oderzeitung in ihrer Berichterstattung zu sein scheint.

Ich wünsche dem gesamten Dosto alles Gute und viel Kraft,
Benjamin Köhler.