Solidaritätsbekundung der Alternativen Jugendliste Bernau (AJL)

Schockiert durch die reißerische Berichterstattung der Märkischen Oderzeitung und nicht enden wollender Äußerungen der Herren Peter Vida und Frank Valentin (beide „Unabhängige“) gegenüber des Jugendtreffs Dosto, sehen wir uns gezwungen unsere Eindrücke darzulegen.

Seit dem Herr Peter Vida am 28.09.2011 in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung sehr emotional behauptete, dass er und seine Familie von Jugendlichen des Dostos verfolgt und bespitzelt werden überschlagen sich die Ereignisse. Nicht nur, dass er und andere Einzelpersonen wie Herr Frank Valentin weiter behaupteten im Dosto werden städtische Gelder veruntreut, nein, mittlerweile werden angeblich auch Gläubige von Jugendlichen des Dostos verunglimpft und gar bedroht. Zeitgleich wird versucht mit Hilfe der örtlichen Presse und im Internet ein schreckliches, angsteinflößendes Bild des Jugendtreffs bei den Bürgern Bernaus und in der Region zu zeichnen.

Seit fast 18 Jahren beleben Jugendliche und junge Erwachsene, die ehrenamtlich diesen Verein betreiben und ihren Jugendclub selbstverwalten, auf vielfältige Art und Weise unsere Stadt. Denkt man z.B. an das Engagement und den steten Einsatz dieser jungen Leute gegen Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus wird die Bedeutung einer solchen Einrichtung für unser Bernau und seine Umgebung deutlich. Auch ist es einer der wenigen Jugendtreffs die außer Jugendarbeit auch Jugendsozialarbeit betreiben. Und ja gerade diese Schutzräume, in denen Jugendlichen die Möglichkeit geben wird emanzipatorisch und partizipatorisch zu arbeiten, sich ein eigenes Bild von der Welt zu erarbeiten und Vorhandenes zu kritisieren, die sind notwendig und erwünscht!!!

Das Dosto ermutigt und unterstützt Jugendliche in Projekten, unsere Stadt mit Hilfe demokratischer Instrumente zu gestalten und zu verändern. Gestalten und Verändern heißt auch immer Kritik zu üben und Alternativen zu überdenken. Diese Projekte bereichern das soziale Klima unserer Stadt, erreichen einen Großteil der Bevölkerung und werden von diesen sehr geschätzt.

Daher sind alle veröffentlichten Anschuldigungen für uns unverständlich und wirken sich enorm schädigend auf einen Jugendclub wie das Dosto aus. In diesem Sinne fordern wir eine öffentliche Richtigstellung und Entschuldigung von den Einzelpersonen Herrn Peter Vida und Herrn Frank Valentin und der Presse.

Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute.

Bernau, 10.11.2011
Thomas Köhn
(Stadtverordneter)
Alternative Jugendliste Bernau