Weblog von Multi

Filmabende im Dosto

Wir haben uns auch 2014 wieder einiges vorgenommen. Neben den geplanten Konzerten an jedem 1. Samstag im Monat(siehe Konzerte im Dosto), wollen wir jeden Mittwoch ab 18 Uhr einen Filmabend mit Vokü machen.
Filmabende im Dosto

15.01. - „Rosa Luxemburg"(1986)
Anlässlich des 95. Todestages von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

22.01. - „Brokeback Mountain“
einen Film über homosexuelle Liebesbeziehung zweier Cowboys.

29.01. - „Der letzte Zug"
Anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz-Birkenau ein Film über die Deportation von Berliner Juden im April 1943 nach Auschwitz.

Ab Februar sollt ihr dann entscheiden welche Filme ihr sehen wollt.

Euer Dosto

Pressemitteilung: Dosto erneut von Nazis angegriffen

In der Nacht vom 15.07 zum 16.07 haben Nazis das Auto des Dosto und einen selbstgebauten Pavillon beschädigt, sowie eine Feuertonne entwendet. Zu dem lagen einige hundert NPD-Flyer vor dem Eingang des Dosto und auf dem Kulturhof. Wir sehen dieses Vorgehen als Antwort auf unser antifaschistisches Solikonzert vom 13.07.2012.

Dies ist inzwischen die 3. Aktivität von Nazis in den letzten Wochen, welche direkt in Verbindung mit dem Dosto gebracht werden kann. So wurde auf dem Hussitenfest 2012 unser Getränkestand, dessen Aktive und Besucher_innen mehrfach von Nazis angegriffen. Dabei wurde ein Jugendlicher geschlagen, eine weitere Jugendliche bespuckt und mehrere Personen bedroht und beschimpft. Außerdem wurde die Fahne des Jugendtreffs vom Stand heruntergerissen.

Wir werden uns von dieser erneuten eindeutigen Bedrohung der Nazis nicht einschüchtern lassen und uns weiterhin entschlossen gegen diese stellen, damit es nicht wieder zu einem Anschlag wie 2005 kommt, bei dem während einer Geburtstagsfeier im Dosto an einem Fenster eine Rohrbombe gezündet wurde. Verletzt wurde damals nur durch Glück niemand.

Wie die Anschläge auf das "Anton-Schmaus-Haus" in Berlin-Neukölln (27.06.2011 und 9.11.2011) und die "Baracke" in Falkensee (13.02.2012) zeigen, schrecken Nazis auch vor möglichen Todesopfern nicht zurück. Antifaschistisches Engagement ist daher weiterhin wichtig um den Nazis keinen Raum zu lassen, ihre menschenverachtene Ideologie zu verbreiten.

Landgericht Berlin schmettert Einstweilige Verfügung gegen biF e.V. ab

Das Landesgericht Berlin hatte am 22.12.2012 in dem Rechtsstreit Vida / Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V. (Trägerverein des Dostos) befunden, dass die einstweilige Verfügung gegen den biF e.V. aufzuheben ist. In der Urteilsbegründung wird davon ausgegangen, dass eine Einstweilige Verfügung gegen den biF nicht zu erwirken ist, da dieser nicht für die Herstellung der Broschüre "Barnimer Antifa Recherche", verantwortlich ist. Eine inhaltliche Prüfung ob getroffene Aussagen über Herrn Vidas angebliche Kontakte zu rechten und rechtsextremen Kreisen in der Vergangenheit zulässig sei, wurde durch das Gericht nicht vorgenommen.

Herrn Vida wurde durch das Gericht bescheinigt, dass der biF e.V. bzw. Dosto für die Aktionen und Aktivitäten der Antifa nicht haftbar ist, wobei diese Aktivitäten in weiten Teilen durchaus die Sympathie des DOSTOs genießen.

Wir begrüßen dieses Urteil.
Herrn Vida hat mit seinen falschen Anschuldigungen den biF e.V. und die Arbeit des Jugendtreffs DOSTO diskreditiert und das öffentliche Bild beschädigt. Wir fordern eine Entschuldigung und behalten uns rechtliche
Schritte vor.

Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V.

Das Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit unterstützt den Jugendklub DOSTO

Der Jugendklub DOSTO und die ihn tragende Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau (der bif e.V.) sahen sich in den letzten Monaten zahlreichen Beschuldigungen ausgesetzt.

Wir möchten auf Grund der öffentlichen Debatte feststellen:

Vertreter/innen des Dostos beteiligen sich seit Jahren aktiv im Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit Bernau. Sie regen Jugendliche zur Beteiligung bei Aktivitäten des Netzwerkes und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure an.
Gemeinsam mit weiteren Partner/innen in Bernau, im Landkreis Barnim und im Land Brandenburg setzten sich Leute aus dem Dosto für Demokratie und gegen Nazis, Antisemitismus, Rassismus und Gewalt ein. Genannt seien exemplarisch die Aktionswochen gegen Antisemitismus, die Gedenkveranstaltungen am 8. Mai und am 9. November, antirassistische und antifaschistische Straßenfeste in Kooperation mit zahlreichen Jugendinitiativen sowie die Unterstützung der Jüdischen Gemeinde nach einem Anschlag auf deren Räume im März 2011.

Durch die öffentlich geführte Auseinandersetzung und die damit verbundene ständige, pauschale Infragestellung wurde das Vertrauen in die ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden des Klubs in Zweifel und die laufende, engagierte und vielfältige Jugendarbeit in Mitleidenschaft gezogen.
Wir lehnen die Art und Weise dieser Auseinandersetzung ab und hoffen auf rasche juristische Klärung. Bis dahin gilt wie in jedem Streit „in dubio pro reo“ (im Zweifel für den/die Angeklagten) und die Ermöglichung der engagierten Jugendarbeit im DOSTO.

Verabschiedet sich das Jugendamt vom Grundgesetz?

DIE LINKE. fordert klares Bekenntnis der Kreisverwaltung.
Zu denen in der MOZ Regionalausgabe Bernau vom 07.12.2011 veröffentlichten Äußerungen der Jugendamtsleiterin Frau Dankert zum Jugendklub „DOSTO“ erklären der Kreisvorsitzende der Barnimer LINKEN, Sebastian Walter und die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag Barnim Margitta Mächtig:
Es ist unfassbar, dass die Jugendamtsleiterin Frau Dankert die klare Absage an Nazis des Jugendklubs „DOSTO“ in Bernau mit dem Satz kommentiert: „Das geht gar nicht“. In einer Zeit, in der das ganze Land über rechten Terror und rechte Gewalt spricht, stellt sie die Arbeit eines Jugendklubs infrage, der sich klar und unmissverständlich distanziert und jegliche Zusammenarbeit mit Neonazis ablehnt. „DIE LINKE erwartet, dass die Kreisverwaltung sich umgehend von dieser Position distanziert.“ fordert Walter.

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