Weblog von Dosto

Vorwürfe gegen DOSTO und biF e.V.

Der Jugendklub DOSTO sah sich in den letzten Wochen vermehrt Anschuldigungen und ungerechtfertigten Vorwürfen ausgesetzt, die wir nicht unkommentiert lassen wollen.

Der Jugendklub DOSTO engagiert sich seit vielen Jahren sozialpädagogisch, kulturell und auch jugendpolitisch in Bernau. Das DOSTO, in Trägerschaft des bif e.V., gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich durch politische, kulturelle oder künstlerische Aktivitäten in das gesellschaftliche Leben der Stadt einzubringen. Wir bieten einen Freiraum für Jugendliche und junge Erwachsene, emanzipatorische und partizipatorische Projekte unkompliziert umzusetzen. Unsere Gesellschaft lebt von aktiver Beteiligung und wir laden Jugendliche ein, sich aktiv in gesellschaftliche Gestaltungsprozesse einzubringen.

Alles lesen: Stellungnahme des DOSTOs vom 15.10.2011


Im Rechtsstreit "Vida gegen DOSTO" in Form seines Trägers des biF e.V. müssen Kosten gezahlt werden, die der Verein nicht tragen kann. Wir brauchen Ihre Unterstützung. Wenn Sie uns helfen wollen, spenden Sie auf das angegebene Konto unter Kennwort "Dosto Hilfe".

Vielen Dank an alle Unterstützer_innen!

Inh.: Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V.
Konto: 3409576311
BLZ: 17052000
Bank: Sparkasse Barnim

Bitte um finanzielle Unterstützung

Im Rechtsstreit "Vida gegen DOSTO" in Form seines Trägers des biF e.V. müssen Kosten gezahlt werden, die der Verein nicht tragen kann. Wir brauchen Ihre Unterstützung. Wenn Sie uns helfen wollen, spenden Sie auf das angegebene Konto unter Kennwort "Dosto Hilfe".

Vielen Dank an alle Unterstützer_innen!

Inh.: Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V.
Konto: 3409576311
BLZ: 17052000
Bank: Sparkasse Barnim

Erklärung der Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“

Den Verantwortlichen und den Jugendlichen im Dosto wünschen wir starke Nerven und viel Unterstützung für die Auseinandersetzung mit denen, die den Jugendtreff trotz seiner breit aufgestellten Jugendarbeit pauschal angreifen, um ihn zahm oder geschlossen zu sehen.

Der jüngst bekannt gewordene rassistische Mord- und Anschlagsterror von Nazis quer durch Deutschland verdeutlicht erneut die Gefahren, die nicht nur diejenigen betreffen, die direkt vom Hass faschistischer Ideologie bedroht sind, sondern alle Menschen, wie z.B. die junge Polizistin Michele Kiesewetter.

Viele Menschen wollen sich gegen rassistische Gewalt und rassistisches Denken stellen. Jedoch herrscht große Unsicherheit darüber, was Rassismus ist, wie er entsteht und wie ihm begegnet werden kann. Wir von der Kampagne „Light me Amadeu“ haben dafür weder den Stein der Weisen noch Patentrezepte. Aber wir versuchen seit Jahren, uns und andere besonders für alltägliche und strukturelle Erscheinungsformen von Rassismus zu sensibilisieren und dagegen zu protestieren. Dafür fanden wir bei Leuten aus dem Dosto wegen ihrer klaren antifaschistischen Position immer Verständnis und Unterstützung.

Uns ist wichtig, dass sich alle Kräfte verbünden, denen das gemeinsame Eintreten für Menschlichkeit, Demokratie und Freiheit am Herzen liegt. Wir müssen und können nicht alle mögen, die sich gegen Faschismus und Rassismus engagieren, aber wir können und sollten uns respektieren und nicht gegeneinander arbeiten.

Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“
im November 2011

Erklärung von Benjamin Köhler (Soziologe & langjähriger Dosto-Besucher)

Als langjähriger Befreundeter des Dostos bin ich sehr dankbar für die
integrative und nachhaltige Arbeit des Vereins sowie dem großen Engagement aller Mitarbeitenden.

Neben den regelmäßigen, von Jugendlichen selbst organisierten Workshops, Arbeitsgemeinschaften, Konzerten und anderen Veranstaltungen im Dosto selbst, schätze ich vor allem auch die Bereitschaft, zusammen mit örtlichen Schulen verschiedene Projekte zu den wichtigen Themen unserer Zeit, wie Migration, Rassismus oder auch Nationalsozialismus, auf den Weg zu bringen. Hier stellt das Dosto auch seinen unersetzbaren Wert für Bernau selbst unter Beweis und wirft als wichtiger Freizeit- und Diskussionsort immer wieder auch unbequeme Fragen auf. Beispielsweise fällt mir eine sehr lebhafte Diskussion im noch "alten" Dosto zum Thema Rechtsextremismus im Jahr 2003 ein, an dem auch der Bürgermeister Hubert Handke sich beteiligt hat. Unverständlich bleibt mir daher, wie persönliche Konflikte zwischen Politisch-Interessierten auf die Jugendarbeit des Dostos übertragen werden, aber auch wie befangen und voreingenommen die Märkische Oderzeitung in ihrer Berichterstattung zu sein scheint.

Ich wünsche dem gesamten Dosto alles Gute und viel Kraft,
Benjamin Köhler.

DOSTO besuchte Fraktionen

Die ehrenamtlichen Vertreter_innen des Trägervereins biF e.V. und die Sozialarbeiter_innen des Dostos haben sich die letzten Wochen auf den Weg gemacht und Gespräche gesucht. Sie haben viele Fragen zu ihrer Arbeit und der Arbeit des Jugendtreffs bei den Linken, der Freien Fraktion, den Grünen und der CDU diskutiert. Ein Dialog mit der SPD Fraktion Bernau steht noch an.

"Wir sind sehr erfreut, dass wir überall herzlich empfangen wurden, sehr konstruktive Gespräche führen und Vorwürfe ausräumen konnten", so Sophie Thiede, Pressesprecherin des biF e.V.. "Es gab einen produktiven Austausch und wir haben die Hinweise zur zukünftigen Arbeit dankend mitgenommen. Wir möchten allen Fraktionen danken, dass sie uns die Zeit und den Raum zur Verfügung gestellt haben und freuen uns auf weitere produktive Zusammenarbeit."

Pressekontakt: Sophie Thiede (biF e.V.) – Tel: 0151/25501769

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